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31.12.2021: Jahresrückblick 2021

Noch zwei kleine Aufgaben sind zu erledigen, dann ist das Jahr 2021 Geschichte. Zeit, auf ein spannendes Jahr zurückzublicken. Klar, die Einnahmeseite ist nicht so erfreulich, es fehlen einfach die Einnahmen von ein paar Monaten, aber dafür konnte ich viel ausprobieren und dadurch auch einiges lernen. Das Jahr hatte viel Leerlauf, aber auch immer wieder schöne Aufgaben, bei denen vieles gut lief und einiges nicht so klappte, wie ich es mir vorgestellt habe.

Urlaubsservice

2019, also noch vor der Pandemie, hatte ich angefangen, meine Dienstleistungspalette etwas auszubauen, beziehungsweise die Schwerpunkte ein wenig zu verlagern. Schon 2010, als ich mein Gewerbe angemeldet habe, hatte ich vor, haushaltsnahe Dienstleistungen anzubieten. Das ging dann etwas unter, weil ich andere spannende Aufgaben hatte, doch 2019 hatte ich dann Zeit und Lust, endlich auch diesen Bereich abzudecken. Es kamen auch ein paar Anfragen, aber viel hat sich in den ersten Monaten nicht ergeben und dann kam auch noch die Pandemie dazu. Wobei mir die Pandemie dann tatsächlich auch meinen ersten Auftrag in diesem Bereich gebracht hat, womit sie dann doch auch etwas Gutes hatte.

2021 gab es auch einige Anfragen, wobei die meisten nicht in Aufträgen gipfelten, was für mich aber auch nicht verwunderlich war und noch immer nicht ist, denn der Urlaubsservice basiert auf Vertrauen und Vertrauen kommt nicht von irgendwoher, Vertrauen muss mensch sich verdienen. Und gerade in der Pandemiezeit ist es schwer, sich vorher wirklich kennenzulernen, aber die ersten Schritte sind gemacht und inzwischen habe ich drei feste Aufträge in diesem Bereich.

2022 darf dann gerne noch mehr kommen, auch wenn uns die Pandemie wohl weiterhin begleiten wird. Vielleicht geht es auch erst einmal nur darum, sich besser kennenzulernen, um dann zu einem späteren Zeitpunkt auf den Urlaubsservice zurückgreifen zu können. Ich bin da ziemlich offen und vielleicht gibt es Anfang nächsten Jahres dann auch schon ein paar Bewertungen für diesen Bereich.

Streaming und EDV

Als die Pandemie aufkam, womit auch ein großer Teil meiner Aufträge erst einmal flach lag, kam ich auf die Idee, in Richtung Streaming etwas anzubieten. Wie ich damals schon schrieb, wollte ich damit nicht die großen Anbieter angreifen, was mir eh nicht gelungen wäre, sondern nur die Lücke für die Vereine und Unternehmen schließen, die kein wirkliches Budget für das Livestreaming von Veranstaltungen ins Internet hatten und den Schritt dennoch wagen mussten, um in der Pandemie zu überleben.

2021 durfte ich hier einigen Vereinen und Unternehmen bei der Umsetzung helfen, was auch erstaunlich gut lief, auch wenn es hier und dort immer auch ein paar Probleme gab. Mal ruckelte das Bild bei der Aufnahme, was mich noch heute total traurig macht, weil es einfach keinen Grund dafür gab, dann lief mal der Ton nicht so, wie er sollte oder aber der Router vor Ort bremste den Livestream aus, was dann ebenfalls zu einem schlechten Bild beim Livestream führte.

Letztens habe ich zum Beispiel einen Livestream aus einem Raum gesendet, da war die Internetleitung zu schwach, was ich schon vorher wusste, weswegen ich das mobile Internet nutzen wollte, was vor dem Raum – also im Freien – wirklich wunderbar funktioniert. Im Raum aber war das komplett weg, nicht einmal am offenen Fenster bestand die Chance, die mobile Datenleitung zu nutzen. So lief der Stream am Ende dann doch über die viel zu schwache DSL-Leitung, was leider an der Bildqualität auch sehr gut zu erkennen war.

Insgesamt hat es aber viel Spaß gemacht, auch wenn ich derzeit am überlegen bin, ob es so, wie es derzeit läuft, wirklich Sinn ergibt, weiterzumachen. Denn viele Probleme ergaben sich dadurch, dass die verwendete Technik meist nicht mir gehörte und sich somit immer wieder neue Eigenheiten ergaben, auf die ich mich einstellen musste. Sinnvoller wäre es wohl, wenn ich mir eine komplette Ausrüstung für das Streaming kaufen würde, sodass Webcam, Mikrofon und Co. keine Überraschungen mehr mit sich bringen können. Dazu fehlt mir allerdings das Geld und wegen der Pandemie konnte ich mich bisher auch nicht damit anfreunden, extra dafür einen Kredit aufzunehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich das mit der Unterstützung beim Livestreaming also auch im nächsten Jahr noch anbiete, ist somit ziemlich gering, auch wenn es, wie schon erwähnt, ziemlichen Spaß gemacht hat.

Ansonsten habe ich dieses Jahr nicht viel im Bereich EDV gemacht. Natürlich habe ich weiterhin die Nextcloud-Instanz für einen Kunden gepflegt, habe ein paar Rechner neu aufgesetzt und ein wenig bei Problemen mit der EDV geholfen. Da darf nächstes Jahr ruhig ein wenig mehr kommen, vielleicht sogar wieder ein größeres Projekt, bei dem ich dann auch wieder einiges lernen darf.

Promotion

Auch in diesem Bereich durfte ich 2021 wieder einiges machen. Mit dem Fahrrad durch die Gegend fahren, an dem ein Werbeanhänger dranhing, zum Beispiel. Ich liebe es, zumindest dann, wenn das Fahrrad in Ordnung ist, ansonsten macht es nämlich weniger Spaß, wenn plötzlich das Pedal abfällt oder die Bremse nicht funktioniert. Ich durfte auch wieder ein Lastenrad mit LED-Werbefläche fahren, was immer absolut cool ist und ich freue mich schon auf weitere Einsätze damit.

Weniger gut ist ein anderer Auftrag verlaufen, bei dem es darum ging, Kulturflyer in Geschäften auszulegen. Das Problem dabei ist weniger, die Flyer in den Geschäften auszulegen, es gab eigentlich nur ein Geschäft, welches das nicht wollte, sondern die Stempel zu bekommen, die für die Bezahlung des Auftrages notwendig sind. Hinzu kam dann natürlich noch die Pandemie, die hier auch noch ein paar Schwierigkeiten einbaute. Das Schlimmste ist dann allerdings, wenn die Stempel nie beim Kunden ankommen und du dir auch keine Kopien davon gemacht hast, weil dann ist so ein Auftrag halt ein absoluter Reinfall, weil es dann eben auch keine Bezahlung gibt. Ich hoffe natürlich, dass die Kulturveranstaltung selbst dennoch gut besucht war, jedenfalls so gut, wie es in einer Pandemie möglich war und mein Kunde – was ja nicht der Veranstalter war – auch keine größeren Schwierigkeiten bekommen hat.

Kurz festzuhalten ist, dass alles, was mit dem Verteilen von Flyern zu tun hat, in der Pandemie nicht wirklich gut funktioniert. Verständlich, aber auch deprimierend, wenn du zum Beispiel vier Stunden in der Kälte stehst und dabei nur einen Flyer verteilen kannst.

Insgesamt bin ich gespannt, was sich hier 2022 ergeben wird und ich hoffe, dass da wieder viel mit Fahrrädern und Lastenrädern dabei sein wird.

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